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Segel der Sympathie
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Presse
   
 



Dienstag  1.  März  20.00  Uhr

Arnulf Ochs  -  Dipl. Jazz  -  Gitarrist und  Katrin  Fischer   - Performance

Ein Musiker ist nicht eingeladen, musikalisch einen Abend zu gestalten und eine Performerin erleben wir nicht in einer life-performance.

Wieder ein Abend mit Künstlern,die Vertrautheit des Ortes " Atelier " für ungewöhnliches Zusehen und Zuhören  einzufangen. Arnulf Ochs referierte über die Geschichte der Elektro-Gitarre und erarbeitete mit den Zuhörern die Möglichkeiten der derzeitigen Technik an Klang- und Hörbeispielen. Katrin Fischer  , eine Performerin, überraschte uns an diesem Abend mit ihrer Präsentation. Sie referierte über die Geschichte der Performance und brachte den Gästen über die Beispiele der Performance- Klassiker ihre Arbeit näher.

Auch an diesem Abend ist es den Künstlern wieder gelungen, ihr angestammtes Publikum zu erweitern und diesen " Grenzgang " zu beleben.




Kultur als Basisarbeit   - ein Beitrag von Sabine Graf  in der SZ  18. März

Kunstvermittlung fängt klein an. Mit bescheidenen Mitteln zeigt ein Projekt in Illingen, wie moderne Kunst sich dem normalen Publikum näherbringen lässt.

Illingen ." stell dir vor, es gibt Kultur und keiner geht hin." Denn ohne Publikum ist Kunst und Kultur für die Katz. Publikumsmangel mag bei kulturellen Grossereignissen kein Thema sein, doch bei Performances, Neuer musik oder Medienkunst ist der Kreis ein notwendig kleiner.Dort, wo sich die Grenzen der Kunst vermischen, wo Neuland beginnt, stellt sich die Frage: Flüchten oder Standhalten? Hier beginnt für Marliese Jung- Dörr die Basisarbeit, der "Grenzgang zwischen öffentlich und privat",wie sie sagt. Dazu lädt sie in das " Offene Atelier " ihrer Kunstschule, um in privater, entspannter Atmosphäre öffentlich und offen für jeden , Kunst zu zeigen und darüber zu sprechen.Seit Ende des letzten Jahres , als sie ihr 1992 gegründetes " Atelier der kleinen Künstler " von Merchweiler nach Illingen verlegte, findet jeden ersten Dienstag im Monat ein Atelierabend statt. Ein kleiner Eintrittspreis wird erhoben und geht an die geladenen Künstler.Sie konfrontiert an den Abenden ihr rund 100 Köpfe zählendes Publikum mit Kunstformen, die diesem bislang eher fremd sind. Die Voraussetzungen dafür hat sie sich mit ihrem Standbein Kunstschule geschaffen. Von dort kommen die Menschen und deren Freunde, die Jung - Dorr " Spielbein " die Atelierabende , in Bewegung bringen.Jung- Dörrs Zwischenbilanz ist mehr als zufriedenstellend: immer ein volles Haus und ein interessiertes Publikum, das immer wieder kommt und neue Besucher mitbringt.