Sabine Graf und Klaus Harth - die erste Probe in den Atelierräumen
Selten hat man so viel von der Welt gewusst. Teil 2
Die Begegnung einer Sprecherin mit einer Klarinette, einer Plastikflasche samt Inhalt auf einer Gartenbank: Eine Lesung von und mit Sabine Graf aus ihrem Buch : "Schwindelgefühle oder die Rache der Bilder" , begleitet von Klaus Harth auf der Klarinette.
Das Offene Atelier lädt zum Grenzgang zwischen Öffentlich und Privat ein. Das haben Sabine Graf und Klaus Harth zum Anlass genommen, sich zwischen Spiel und Ernst zu begegnen. Als Thema haben sie sich das Buch " Schwindelgefühle oder die Rache der Bilder " gewählt. Darin werden Geschichten von Menschen erzählt, die auf ihre Weise im Alltag spielen, indem sie aus ihren gewohnten Abläufen ausbrechen und fortan reimen, simultan dolmetschen oder den Stadtraum mit Kaugummi pflegen. Im Offenen Atelier am 3. Mai werden die Texte in kürzeren und längeren Passagen vorgestellt.
Rund um diesen Kern sammeln sich kurze Texte aus aller Welt. Sie beziehen sich auf das Ausstellungsprojekt " Selten hat man so viel von der Welt gewusst " von Klaus Harth. Diese kleinen Grüsse , welche die Welt an die Menschen in Form von Postkartengrüssen an die Welt richtet erzählen von den Vorlieben der Welt für Fahradständer und Schlangen in der Post. Wir erfahren aber auch etwas über ihre Missliebigkeiten, sofern es sich um Abfallbehälter und Kinderspielplätze handelt.
Das Ganze wird eingefädelt und umrandet von Klangskizzen in kleinen Dosen sowie den kürzesten Spielszenen aller Zeiten .